Grenzenlos? – Vortrag und Diskussion zu FrauenLesbenTrans*
-Räumen

Fr., 19.08.2011 // 20:00 Uhr // Nieberdingstr. 8

Autonome Organisierung von Feministinnen sorgen häufig für ein gewisses Unbehagen. Vor dem Hintergrund der Forderung nach Dekonstruktion werden Ein- und Ausschlüsse entlang der Kategorie Geschlecht in Frage gestellt. Aber warum eigentlich erkämpfen sich auch die immer wieder „Freiräume“, „FLT*-Räume“, die diese Forderung teilen? Warum müssen die eigentlich erkämpft werden und sind nicht selbstverständlich? Was hat das mit Macht zu tun? Und was verbirgt sich hinter dem sperrigen Begriff des “strategischen Essentialismus”?
Diesen Fragen wird die Referentin nachgehen und viel Raum für Diskussionen lassen.

Feministische Interventionen
Do., 04.08.2011 // 20:00 Uhr // Nieberdingstr. 8

Der Vortrag behandelt wesentliche Aspekte feministischer Theorie und Praxis seit den 70er Jahren bis heute.

Selbstbehauptung für FrauenLesbenTrans*
Do., 14.07.2011 // 18:00 Uhr // Nieberdingstr. 8

Verwendet werden sowohl verbale Übrungen wie Rollenspiele und Stimmübungen, Wahrnehmungs- und Entspannungsübungen als auch physische Selbstverteidigungstechniken. Wir wollen lernen, uns gegen verschiedene Formen von Diskriminierungen und Übergriffen zu wehren.

Filmvorführung >> femme*femme*femme < <
Mit Anwesenheit und Diskussion mit dem Filmemacher

Mo., 20.06.2011 // 20:00 Uhr // Nieberdingstr. 8

Der Dokumentarfilm gibt drei Femmes viel Raum, ihre ganz individuellen Konzepte von Femme-Sein vorzustellen. Vor der Kamera reflektieren die drei persönliche Erfahrungen und ihr vielschichtiges Verhältnis zu dieser bewusst gewählten Identität. Entstanden ist ein Film über drei Femmes, mit ernsten und witzigen Geschichten und einer unüberhörbaren, solidarischen Kritik an der queeren Szene. Wie werden Femmes gelesen, wer nimmt sie wahr und wie? Zu wenig war die einhellige Antwort auf die letzte Frage, oft genug nicht “richtig” und im schlimmsten Fall als Hetera. Die Innensicht – hart erarbeitete Femininität oder Femmeness – und die Außensicht oder Außen-Unsichtbarkeit als queeres Subjekt auszubalancieren war für die drei Interviewten eines der zentralen Themen: Femme als Gender, als eigenständige Geschlechterrollenidentität kommt selten vor – selbst bei Butch/Femme nur hinter dem Schrägstrich, wie eine der Frauen bemerkte. Der Film verbindet Oral History, mündlich überlieferte Geschichte, mit Kunst. Graffiti von berühmten Namen werden gesprüht, Anziehpuppen mit den aufregendsten Gender Expressions versehen und Menschen mit interessanten Masken tanzen unscharf in dunklen Kellern.”